Im Augenblick. | All in or nothing.
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All in or nothing.

All in … or nothing.

Die Entscheidung, an Träume zu glauben.

 

Turbulent – das ist in etwa der richtige Ausdruck um meine letzten Wochen zu beschreiben. Mein ganzes Leben schien auf einmal Kopf zu stehen, ich stand vor Herausforderungen die mir riesengroß vorkamen und mehr als ein Mal hatte ich das Gefühl schlichtweg im Chaos zu versinken. Weitermachen wie vorher ging nicht, was also tun? Die Decke über den Kopf ziehen und auf ein Wunder hoffen? Ich würde lügen wenn ich sagte, das hätte ich nicht getan. Es gab Situationen, da erschien meine rosé-geblümte Oversize-Bettdecke wie die rettende Insel mitten im Sturm. Doch was sollte ich auf einer Insel, die zwar sicher war, mich aber auch kein Stück weiterbringen würde?

Ich stand vor einer Entscheidung, die mein Leben verändern würde, doch das wusste ich vor ein paar Wochen noch nicht. All in … or nothing? Sollte ich mich der Herausforderung stellen oder es erst gar nicht versuchen? Ich wusste, es würde mir Angst machen. Ich wusste, es würde mich an meine Grenzen bringen. Doch was wäre, wenn dies meine große Chance war die nur darauf wartete, dass ich sie ergriff? Wollte ich ernsthaft riskieren sie zu verpassen?

Schon immer hatte ich Träume und Wünsche von denen ich keine Ahnung hatte ob sie jemals in Erfüllung gehen würden. Ich wusste nicht einmal, ob sie mich tatsächlich so glücklich machen würden wie ich es mir vorstellte und doch habe ich es nie über’s Herz gebracht sie aufzugeben. „Ich glaube an dich, mehr als du selbst“, das sagte Franz zu mir, als ich eines Abends nach Hause kam und mich fragte, ob meine Bettdecke nicht vielleicht doch die beste Lösung wäre. Er sagte es, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, wischte mir eine Träne aus dem Augenwinkel und zog meinen Kopf an seine Brust. In diesem Moment wusste ich, dass ich mich der Herausforderung stellen würde.

Ich habe keine Berge versetzt oder Welten bewegt, schon gar nicht in so kurzer Zeit. Das Einzige was ich tat, war jeden Tag eine Entscheidung zu treffen: All in. Noch heute entscheide ich mich jeden Morgen dafür mich den Herausforderungen meines Lebens zu stellen und an meine Träume zu glauben und ich schätze das ist es, was sie im Endeffekt wahr werden lässt. Es gibt ihn nicht, den einen, großen Schritt, der mit einem Schlag alles verändert, aber mit ein bisschen Zeit sind es viele kleine Schritte, die uns dorthin bringen wo wir sein wollen. Viele kleine Schritte und die bedingungslose Entscheidung für das, von dem wir wissen dass es uns glücklich macht.

KretschmerFotografie_606

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