Im Augenblick. | Anfangen.
1069
bp-legacy,post-template-default,single,single-post,postid-1069,single-format-standard,admin-bar,no-customize-support,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode_grid_1300,qode-content-sidebar-responsive,qode-theme-ver-11.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive,no-js

Anfangen.

Anfangen.

Ein kleines Wort macht mir Bauchschmerzen.

 

Einfach mal loslegen.

Dieser kleine Satz weckt so zwiespältige Gefühle in mir, dass ich ihn am liebsten aus meinem Kopf verbannen und stattdessen das Nachmittagsprogramm auf sixx gucken würde. Und das, obwohl mich das Nachmittagsprogramm auf sixx spätestens nach zehn Minuten aggressiv macht.

Seit einem Monat nun hatte ich Zeit. Zeit zum Durchatmen, Zeit zum Nachdenken und definitiv genug Zeit so viele Ideen in meinem Kopf zu sammeln, dass ich gar nicht weiß mit welcher ich anfangen soll. Ich möchte loslegen, am liebsten sofort, und gleichzeitig versuche ich unter allen Umständen den ersten Schritt zu vermeiden. Eine seltsame Kombination, sage ich euch. Ich weiß ganz genau, dass ich erst zufrieden sein werde, wenn ich ihn gegangen bin, den ersten Schritt, und doch hält mich etwas zurück.

Ich habe eine Vorstellung für „Kretschmer Fotografie“ im Kopf, eine Vision die mich zum Lächeln bringt. Doch ich weiß nicht, ob meine Ideen sie umzusetzen die richtigen sind. Ich weiß was ich will und was mir Spaß machen wird. Doch dazu muss ich einmal mehr über meinen Schatten springen, unbekannte Wege gehen und mich auf nichts anderes verlassen als auf meine Intuition.

Mein Geschäft ist nicht nur mein Job sondern ein Teil meines Lebens und vielleicht ist es deswegen ebenso ein Prozess wie alles andere auch. Das was mich im letzten Jahr absolut zufrieden gemacht hat ist nun nicht mehr Ziel sondern Basis. Viele Wünsche haben sich schon erfüllt, andere haben sich aus meinem Kopf verabschiedet und wieder andere stehen nun eben an.

Ein ziemlich kluger Mensch hat mal gesagt „Erfolg ist, wenn man sieben mal hinfällt und acht mal wieder aufsteht.“ Jedes Mal Aufstehen kostet dabei Mut, Überwindung und Entschlossenheit, aber seien wir mal ehrlich: Es wird sich lohnen, das hat mir mein Leben schon oft gezeigt.

Ich weiß, dass ich glücklich sein werde – sobald ich einmal angefangen habe. Ich muss nicht am Ziel sein, ich muss nicht alle meine Wünsche erfüllt haben, ja ich muss nicht einmal die Gewissheit haben, dass alles so kommt, wie ich es mir ausmale. Es reicht, dass ich es glaube. Ich glaube daran, dass meine Wünsche sich erfüllen werden. Dass meine Ideen mich weiter bringen werden. Dass meine Vision, Wirklichkeit werden kann.

Und deswegen werde ich jetzt aufstehen, den Fernseher ausstellen und anfangen. Keine große Sache, nur ein erster Schritt.

Anfangen.

Es macht mir immer noch ein Kribbeln im Bauch, dieses Wort. Doch jetzt ist es keine Angst mehr, sondern eher Aufregung. Und Neugierde, wohin mich dieser Schritt nun wieder bringen wird.

Inga_Blog-3

Keine Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Zur Werkzeugleiste springen