Im Augenblick. | Eine maßgeschneiderte Herausforderung.
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Eine maßgeschneiderte Herausforderung.

Eine maßgeschneiderte Herausforderung.

 

Ich hab´s dir versprochen. Ich hab mich dran gehalten. Jetzt bist du dran. Ja das wäre jetzt wirklich ein angemessenes Feedback lieber Körper. Ich habe mich nicht von deinen Boykottversuchen beirren lassen und dich seit nunmehr drei Wochen jeden einzelnen Tag in Bewegung gebracht. Ich habe unserer Joggingrunde einen festen Platz in meinem Tag reserviert und man höre und staune ich beginne unser früh morgendliches Stelldichein zu genießen. Und ich glaube, nein ich bin mir sicher du auch. Du und ich wir fühlen uns wirklich wohler miteinander und ich fange an dich besser zu verstehen. Tja und das ist das Problem.

Joggen alleine reicht dir nicht. War ja eigentlich auch klar. Du möchtest mehr. Und mehr ist in diesem Fall weniger. Weniger Kohlenhydrate, weniger Zucker. Das war vor drei Wochen auch nicht anders. Allen mir bekannten Ernährungs- und Bewegungsratgebern waren und sind sich einig: Wer seinen Körper liebt sollte ihm nur so viel Energie zuführen wie dieser auch benötigt. Dafür gibt es ne Menge Gemüse und ein paar gute Kohlenhydrate. Zucker und ein paar andere nicht so gute Kohlenhydrate sind eigentlich immer zuviel und haben einige unangenehme Nebenwirkungen. Und die spüre ich jetzt auch. Und das finde ich nach nur 21 Tagen irgendwie erstaunlich. Denn vor 21 Tagen habe ich mich zugegebener Maßen noch etwas oberflächlich schlau gemacht und beim Querlesen das einstimmige Fazit der Experten „weniger Kohlenhydrate, weniger Zucker“ zu meiner vorläufigen Ernährungsregel erhoben. Und eben erstaunlich ist, dass in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit die Sensibilität für mein eigenes körperliches Wohlbefinden ganz schön verändert hat.

Woran ich das merke? Immer wenn ich kurzeitig meine neue noch ungewohnte Ernährungsregel mit bemerkenswerter Argumentation umgehe und doch zu der eben entdeckten Köstlichkeit greife. Immer dann zeigt mir mein Körper nach kurzer Zeit: Ich fühle mich definitiv nicht so wohl wie sonst. Mein Bauch gibt ungewohnte Grummeleien von sich oder bläht sich gar auf. Habe ich das früher nicht bemerkt? Oder einfach ignoriert? Etwas unwillig aber mit Hilfe meiner neugewonnenen Selbstzuwendung und Selbstakzeptanz nehme ich die leichten Unstimmigkeiten zwischen meinem Körper und mir ernst und suche nach Antworten auf neue Fragen. Auf der einen Seite hatte ich mir das Feedback meines Körpers etwas anders vorgestellt. Der Verlust von zwei drei Kilos wäre vielleicht angemessen gewesen. Auf der anderen Seite freue ich mich aber auch über unsere verbesserte Kommunikation und möchte mich gerne auf einen gemeinsamen Prozess einlassen.

Und ich weiß eigentlich auch, dass ein Veränderungsprozess Zeit braucht, Erfahrungen beschert aus denen ich lernen kann, dann erst auf längere Sicht die gewünschte Klarheit bringt und nur mit beidseitiger Verantwortung funktioniert. Warum sollte das hier anders sein? Eben. Ist es auch nicht. Ich habe mehr als die wage Ahnung, dass ich meine Komfortzone verlassen muss. Es war ein wunderbarer Anfang einer neuen zufriedeneren Beziehung zu meinem Körper. Aber eben nur der Anfang.

Es war gut, das ich erst ein mal losgelaufen bin und mich ein wenig von meinen alten Ernährungsgewohnheiten distanziert habe. Jetzt will mein Körper mehr Auseinandersetzung, mehr Sensibilität, mehr Bewegung und weniger Kohlenhydrate. Über Zucker brauchen wir glaube ich nicht mehr reden. Er fordert mich also auf den Plan „fit by fifty“ mit mehr Entschlossenheit anzugehen. Nicht mehr zu mogeln und keine Abkürzungen zu versuchen. Klar ist: es gibt keinen einfachen Weg zum Erfolg.

Nach den ersten drei Wochen im Team mit meinem Körper bin ich absolut sicher: Ich gehe den Weg weiter. Es fühlt sich richtig an und lebendig. Wenn es mir langfristig gelingt die Bedürfnisse meines Körpers gezielt wahrzunehmen und zu verstehen, ist das die schlaueste Form mit mir selbst zu kommunizieren. Das lohnt sich. Und wenn ich mir es recht überlege, sind oder waren die Herausforderungen meines Lebens nicht immer einfach aber rückblickend sind oder waren sie immer maßgeschneidert.

Ich werde wie immer das Wissen vieler schlauer Köpfe in Büchern, Magazinen oder Blogs durchforsten um rauszufinden was zu tun ist.  Dann entwerfe ich  meinen eigenen Plan und der bringt mich sicher, also ohne zu mogeln oder rückfällig zu werden durch die nächsten Wochen. Und bis dahin genieße ich meine neu gewonnene Bewegungsfreude und stelle mir schon mal vor wie ich mich fühlen werde wenn ich das alles geschafft habe.

Die Vorgeschichte zu meinem Projekt FIT BY 50 gibt’s HIER, HIER, und HIER.

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