Im Augenblick. | Franz & Inga – Unsere Geschichte
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Franz & Inga – Unsere Geschichte

Wann Franz und ich uns das erste Mal trafen, wissen wir beide nicht mehr so genau. Wir kannten uns schon lange bevor wir uns verliebten. Wir kannten uns, so wie man sich eben kennt, wenn man in derselben Kleinstadt wohnt, hatten uns schon ein paar Mal unterhalten und waren uns auch durchaus sehr (also wirklich sehr…) sympathisch, aber das erzählten wir uns damals natürlich nicht.

Unsere Beziehung begann Karneval 2013. Franz arbeitete als DJ auf einer hiesigen Faschingsparty (als Atze Schröder verkleidet), ich kam als Gast (und als bezaubernde Jeannie in Samt-Pumphosen). Als um Punkt drei Uhr das Licht anging kam Franz von der Bühne hinunter und wir begannen uns zu unterhalten. Ich nutzte die Gelegenheit um mich bei ihm zu beschweren – er hatte während des gesamten Abends nicht ein Mal die Backstreet Boys gespielt. Ich war empört und er versprach mir das sofort nachzuholen. Fünf Minuten später lief „Backstreets Back“ – wenn auch nur ganz leise, denn sonst hätte es wohl Ärger mit den Veranstaltern gegeben – doch ich hörte gar nicht mehr richtig zu, denn wir waren schon so in unser Gespräch vertieft, dass wir es nicht mal bemerkten wie direkt vor unserer Tür eine Schlägerei angezettelt und lautstark ausgetragen wurde. Wir hörten nicht mehr auf zu reden bis morgens um neun Uhr, nur den Ort unseres Gespräches verlagerten wir zwischenzeitlich auf das Sofa meiner Eltern. Wir lachten unheimlich viel und fühlten uns so wohl miteinander, dass wir uns erst verabschiedeten als ich hörte wie meine kleinen Schwestern aufstanden.

Danach hörten wir drei Wochen lag nichts voneinander. Franz beendete seine Bachelorarbeit und ich bereitete meinen Umzug vor -ich würde mit einer Freundin zusammen in eine Wohnung direkt über unserem Fotoatelier ziehen.  Eine Woche vor meinem Umzug schrieb Franz mir eine Nachricht. Wann denn die Einweihungsparty steigen würde, fragte er. Eine Party würde es erst einmal nicht geben, er könne aber gerne beim Streichen helfen, antwortete ich. Also kam Franz eine Woche später, bepackt mit verschiedensten Farbrollen und Abtropfgittern und half uns die ganze Wohnung zu streichen. Er blieb am längsten von allen Helfern.

Eine Woche später trafen wir uns abends in der Kneipe und heute können wir uns beide beim besten Willen nicht mehr daran erinnern über was wir redeten, so groß war die Spannung zwischen uns. Uns beiden war klar, dass bald etwas passieren musste, doch keiner traute sich den ersten Schritt zu machen. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus. „Lass uns gehen“, sagte ich. Er nickte nur. Wir ließen unsere vollen Gläser stehen und verließen die Kneipe ohne uns von irgendjemandem zu verabschieden. Wir gingen in meine Wohnung … und anstatt mich endlich zu küssen empörte sich Franz erst einmal darüber dass ich den Basilikum noch nicht von der Plastikfolie befreit hatte. Er ist nun mal Gärtner. Deswegen küsste ich ihn. Und es war großartig.

Franz kennenzulernen war von Anfang an leicht. Er wollte genauso gerne Zeit mit mir verbringen wie ich mit ihm, ich musste gar nichts tun um ihm zu gefallen, unsere Treffen ergaben sich einfach so, wie selbstverständlich. Ich fand diesen Mann nicht nur unglaublich attraktiv, ich fühlte mich auch noch unheimlich wohl in seiner Gegenwart und wenn er nach einem Besuch bei mir wieder nach Hause fuhr konnte ich es gar nicht erwarten, dass er zurückkam. Wir hatten allerdings nie richtige „Dates“, Franz besuchte mich einfach nach der Arbeit oder seinem Handballtraining und am Wochenende kam er noch mitten in der Nacht, nachdem er als DJ gearbeitet hatte. Er plante schon damals ein halbes Jahr später nach Amerika zu gehen um dort ein Jahr lang für ein Praktikum zu bleiben. Wir redeten oft darüber, aber es erschien mir viel zu weit weg um mir Sorgen darüber zu machen, wie es sein würde wenn er tatsächlich ging. Stattdessen hatten wir einfach eine gute Zeit zusammen. Wir lachten unheimlich viel (Franz ist der einzige Mensch den ich kenne der mit mir zusammen über die plattesten Witze lacht – ich geb’s zu, ich steh’ auf Dennis aus Hürth) und genossen es, wenn der andere da war. Bei Franz fiel es mir so leicht, einfach ich selbst zu sein.

Lang erzählte ich ihm nichts von meiner Vergangenheit, die nicht ganz einfach war. Als ich elf Jahre alt war, trennten sich meine Eltern und mein Vater verlor dadurch völlig den Halt. Er zog zurück zu seiner Familie nach Norddeutschland, und es passierten einige Dinge, die nicht leicht für uns waren. Die gesamte Trennung mit ihren Folgen hatte dafür gesorgt, dass meine ganze Familie sich über Jahre hinweg jeden Tag mit der Bewältigung dieser Vergangenheit auseinandergesetzt hatte. Für mich war es ein ganz wichtiger Moment in unserer Beziehung als ich Franz davon erzählte. Wir kannten uns zwei oder drei Monate und nachdem ich geendet hatte, nahm er mich einfach in den Arm und hielt mich fest. Er war nicht schockiert, er ging nicht auf Abstand, er behandelte mich nicht anders als vorher. Er war einfach nur da und für ihn blieb ich einfach nur Inga. Damals wusste ich dass ich ihn liebte.

Ich sagte es ihm ein paar Tage später: „Ich habe mich noch niemals so sehr verliebt wie in dich“, sagte ich. Mehr traute ich mich nicht zu sagen. „Ich liebe dich auch“, antwortete er. Ich glaube in dem Moment war ich die glücklichste Frau der Welt. Mit Franz war ich glücklich – das ist so oder so die beste Beschreibung für diese Zeit. Wenn er bei mir war, dann ging es mir gut ohne dass einer von uns etwas dafür tun musste. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Im September 2013 fuhren wir zum ersten Mal in den Urlaub. Zu zweit. Wir machten mit dem winzigen (und ziemlich klapprigen) VW-Bus meiner Eltern eine Tour durch Südschweden und hielten immer nur für ein oder zwei Übernachtungen an einzelnen Campingplätzen. Das einzige was wir in diesem Urlaub machten war lange schlafen (zumindest Franz kostete das immer so lange aus, bis ich Frühstück gemacht hatte), durch die schwedischen Wälder fahren (ohne jemals ein Haus zu sehen), ab und an einen Kaffee trinken (in kleinen Cafés mit karierten Tischdecken die aussahen als hätte Astrid Lindgren sie persönlich erfunden) und die ein oder andere Burg besuchen (in einer durften wir uns sogar als Ritter verkleiden – das war ein Highlight). Es waren nur zehn Tage, aber ich weiß noch wie ich mir wünschte sie würden nie zu Ende gehen. Damals sagte ich Franz das erste Mal, dass ich glaubte wir würden eines Tages heiraten. Er lächelte nur und sagte „Das wäre wunderschön“.

Als wir zurück nach Hause fuhren, rückte Franz’ Abfahrt nach Amerika immer näher. Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass er nicht mehr da sein würde. Wir kannten uns erst wenige Monate, aber uns beiden war klar, dass wir zusammen bleiben würden. Wir waren uns einfach sicher, dass wir uns gefunden hatten, aber trotzdem war diese Zeit nicht leicht. Wir hatten uns so sehr aufeinander eingelassen, dass wir uns jetzt immer wieder dabei ertappten auf Abstand zu gehen um die bevorstehende Traurigkeit schon im Vorhinein möglichst gering zu halten. Natürlich klappte das nicht. Für Franz wurde es zur großen Herausforderung zu gehen ohne dabei jede emotionale Verbindung zu kappen und so zu leben wie er es in seiner Vergangenheit oft getan hatte: unabhängig aber alleine. Für mich war es nicht leicht ihn gehen zu lassen ohne ihn mit meinem Vater zu verwechseln und ihm die Verantwortung für meine Traurigkeit zu geben. Wir redeten oft und lange, stritten uns auch, doch im Endeffekt kamen wir immer zurück zu unserer Grundlage: Wir liebten uns so wie wir noch niemals einen Menschen geliebt hatten. Das war das Wichtigste. Unsere einzige Regel war, dass wir niemals im Streit einschlafen würden und daran halten wir uns bis heute.

Als Franz nach Amerika flog fühlte sich das absolut richtig an. Ihn gehen zu lassen war für mich trotzdem bestimmt das Schwerste was ich jemals getan hatte, aber es war was er wollte und wenn es gar nicht mehr ginge würde ich eben auch nach Amerika fliegen, so sicher war ich mir, dass ich diesen Mann liebte. Als Franz dann nach ein paar Tagen, jeden Abend anrief und davon berichtete wie schrecklich sein Praktikum war, wäre ich am liebsten sofort in den nächsten Flieger gestiegen, doch das einzige was ich tun konnte, war ihm zuzuhören. Wir telefonierten jeden Abend (bei mir war es eher mitten in der Nacht) er berichtete von eintönigen Aufgaben, unfreundlichen Mitbewohnern, seiner schlimmen Wohnsituation und der Tatsache, dass er noch nie einen derart vorsintflutlichen Gartenbaubetrieb erlebt hätte. Auch nach mehreren Gesprächen mit seinem Chef war die einzige Aussicht die ihm blieb, das kommende Jahr damit zu verbringen per Hand riesige Gewächshäuser voller Blumen zu gießen. Es war eine Nacht von Freitag auf Sonntag ungefähr um vier Uhr morgens als er mir sagte er würde zurückkommen. Ich konnte es kaum glauben. Ich hatte ihn einfach gehen lassen und nun kam er tatsächlich zu mir zurück. Ich war glücklich und völlig aufgelöst zugleich. Ich wolle nur wieder in seinen Armen liegen, die ich in den letzten Wochen so vermisst hatte.

Drei Wochen nachdem ich Franz zum Flughafen gebracht hatte, holte ich ihn dort wieder ab. Ich war eine Stunde zu früh da und nachdem sein Flug auch eine Stunde Verspätung hatte, saß ich insgesamt zwei Stunden bei Mc Donalds und trank bestimmt fünf Tassen Kaffee. Dadurch wurde ich nicht unbedingt ruhiger. Ich war so aufgeregt, dass meine Knie zitterten und ich dieselbe Zeitschrift bestimmt zehn Mal durchblätterte ohne auch nur ein einziges Wort zu lesen. Dann kam die Anzeige. Der Flug war gelandet. Ich postierte mich vor der Ausgangstür und erkannte Franz schon von Weitem, wie er am Gepäckband stand und auf seinen Koffer wartete. Als er dann durch die Tür trat und mir in die Augen sah, gab es auf dem gesamten Flughafen nur noch uns beide. Meine Knie gaben nach, doch das machte nichts weil er mich festhielt. Mir liefen die Tränen übers Gesicht und gleichzeitig konnte ich nicht mehr aufhören zu lachen. Rückblickend betrachtet war Franz Aufenthalt in Amerika das Beste was uns passieren konnte, denn dadurch mussten wir beide uns unseren größten Ängsten stellen und haben am Ende gemerkt, dass sie gar nichts mit dem Anderen zu tun haben.

Nach Amerika zog Franz quasi bei mir ein. Ich wohnte damals noch in einer WG mit einer guten Freundin zusammen und er verbrachte ohnehin jede Nacht bei mir. Im März 2014 zog meine Mitbewohnerin dann in ihre eigene Wohnung und Franz und ich wohnten nun auch offiziell zusammen. Es war wunderschön, dass er nun jeden Abend tatsächlich „nach Hause“ kam. Ich freute mich jeden einzelnen Tag auf ihn und daran hat sich bis heute nichts geändert. In dieser Zeit wurde unsere Beziehung immer sicherer und tiefer. Immer mehr ließen wir uns gegenseitig auf die Art des Anderen ein die Dinge zu sehen und anzugehen. Grundlage war dabei immer, dass wir uns liebten und wenn etwas schief lief, dann suchten wir die Ursache immer zuerst in unserer Vergangenheit. Irgendwie schafften wir es, dass alte Ängste, Traurigkeiten und Verletzungen unsere Beziehung nicht sabotieren konnten und auch wenn dieser Weg zuweilen anstrengend war, hat es sich immer gelohnt. Wir hielten fest zusammen und entwickelten unser ganz eigenes Lebenskonzept.

Im August 2014 hatte meine Mutter dann einen Schlaganfall. Sozusagen „auf Schlag“ stand ich da mit der alleinigen Verantwortung für unser Geschäft und einer Familie die vor der großen Herausforderung stand das Leben neu zu ordnen – alleine hätte ich wahrscheinlich gearbeitet bis zum Umfallen, doch Franz sorgte an jedem einzelnen Abend dafür, dass ich mich wieder entspannte und auf das Wesentliche besann. Er hörte mir zu, er hielt mich fest und ermutigte mich unermüdlich meinen Weg zu gehen. Das macht er bis heute. Meiner Mutter ging es Gott sei Dank verhältnismäßig schnell wieder besser und gemeinsam haben wir es geschafft, diese Zeit zu nutzen und als Familie daran zu wachsen. Franz ist mittlerweile Teil meiner Familie und das bedeutet mir unheimlich viel.

Es war im Februar 2015 als wir beschlossen zu heiraten. Es gab keinen klassischen Antrag oder romantische Gesten, es war einfach nur ein Entschluss an einem ganz normalen Samstag Vormittag, als wir kurz vor Ladenschluss einen Ring kauften (gibt’s auch nen Blogartikel zu …). Es war uns beiden ohnehin schon lange klar gewesen, dass wir unser Leben miteinander verbringen würden und es passte einfach zu uns, dass Franz mich nicht fragte ob ich ihn heiraten wollte (meine Antwort kannte er so oder so schon ganz sicher), sondern dass wir uns gemeinsam dazu entschieden. Ich liebe es an diesen Samstag zurückzudenken und ich liebe diesen Ring an meinem Finger, klar weil er wunderschön ist, aber auch weil er mich jeden Tag daran erinnert, dass ein so wunderbarer Mann mich heiraten wollte.

Am 10. September 2015 heirateten wir standesamtlich im kleinsten Kreis (HIER der ausführliche Beitrag). Endlich, endlich wurde ich seine Frau. Als er tatsächlich „Ja“ gesagt hatte, und sogar die Standesbeamtin bei ihrer Rede ein Tränchen verdrückt hatte, musste ich ihn einfach mehr als ein Mal küssen. Ich war jetzt „Frau Hanka“ – ein seltsames Gefühl, und gleichzeitig das Selbstverständlichste der Welt. Eigentlich hatten wir vorgehabt unsere Ringe nach der Trauung wieder abzulegen und bis zu unserer „richtigen, großen“ Hochzeit zu warten bis wir sie immer tragen würden. Doch das kam für mich nicht mehr in Frage. Keinen Tag wollte ich mehr auf diesen Ring verzichten, hatte ich ihn doch schon vor der Hochzeit so lange in seinem Kästchen lassen müssen. Bis heute habe ich ihn nicht mehr ausgezogen.

Dann kam der 24. Oktober. Unser Hochzeitstag. Wochenlang hatten wir alles selbst geplant, vorbereitet und aufgebaut. Eine freie Trauung mit rund 300 Gästen im Gewächshaus. Der Gang zum Altar am Arm meines Vaters und unser Eheversprechen. Mein Bruder der uns eine eigene Version von „Die Eine“ sang. Und außerdem mit unseren Gästen das „All you need is love“ aus „Tatsächlich Liebe“ nachstellte, nur viel, viel schöner. Gänsehaut-Reden und ne fette, fette Party mit abschließendem Eierbraten. Was soll ich sagen, wir hatten das was man wohl gemeinhin „Traumhochzeit“ nennt, und das einzige was wirklich Schade ist, ist dass es leider keinen Repeat-Knopf für diesen Tag gibt. – HIER gibt’s nen ausführlichen Beitrag.

Foto: Anna Muysers

Jetzt war ich also verheiratet. So richtig. Und weil ich meinen Wunsch, auf meiner eigenen Hochzeit in Cowboystiefeln Rotwein zu trinken, wahr gemacht hatte, war ich nun der Meinung auch mal auf Rotwein verzichten zu können. Zumindest für eine Weile. Also beschlossen wir, es mal zu versuchen, mit der Familienplanung. Wir hatten keine Ahnung wie lange es dauern würde, schließlich ist es keine Seltenheit, dass eine Schwangerschaft erst nach mehreren Monaten oder sogar Jahren klappt. Naja, ganz so war es dann nicht. Ich setzte die Pille ab. Drei Wochen später hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Es war morgens, acht Uhr, Franz war grade zur Arbeit aufgebrochen und ich hatte nun keinen blassen Schimmer, wie ich die nächsten acht Stunden überstehen sollte, ohne es ihm zu sagen (anrufen wollte ich nicht). Ich platzte bald vor Aufregung, war kurz davor einen riesigen, herzförmigen Luftballon mit der frohen Botschaft zu kaufen um Franz zu überraschen (er hätte es gehasst), kam Gott sei Dank wieder zu Besinnung und hielt ihm stattdessen einfach nur den Teststreifen vor die Nase. Er hatte keine Ahnung was das war und sah mich nur leicht verständnislos an (Gibt’s auch nen Blogartikel zu – HIER entlang). Doch als er es kapiert hatte, was ich aufgeregtes Huhn ihm da zeigte,  fiel er mir strahlend um den Hals, nahm mein Gesicht in beide Hände und küsste mich. „Wir werden Eltern“, sagte ich immer wieder.

Ja, und den Rest kennt ihr, zumindest teilweise. Schwangerschaft, Geburt, zwischendurch noch einige Turbulenzen, von denen ich vielleicht bald mal erzähle. Jetzt sind wir Eltern. Eine Familie. Und immer noch ein Paar. Am Montag, unserem ersten Hochzeitstag werden wir gemeinsam mit unserer Tochter essen gehen und uns wahrscheinlich mit ziemlich viel „Ahh“ und „Ohhh“ und „Röööö“ unterhalten und zwischendurch völlig begeistert mit dem Knistertuch knistern (der Renner momentan). Und ich werde wahrscheinlich völlig emotional, mit einem Schwall von Worten versuchen Franz zu sagen, wie glücklich ich bin, ihn zu haben und wie toll er das als Vater macht und … (es geht schon los…). Und dann wird er mich grinsend ansehen, irgendetwas brummen und sagen „Komm einfach her du Verrückte, weiß ich doch eh“, mich an sich ranziehen und nicht mehr reden lassen, bis er in Ruhe sein Bier getrunken hat. Also ihr Lieben, ich sage „Prost“- auf einen schönen ersten Hochzeitstag und ein gutes Wochenende.

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