Im Augenblick. | Montag Morgen.
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Montag Morgen.

Montag Morgen.

 

Montag Morgen – zack, verschlafen. Geschlagene zwei Stunden lang klingelte mein Wecker vor sich hin und ich habe keinen blassen Schimmer ob ich ihn immer wieder ausgestellt oder einfach nur konsequent ignoriert habe. Ich weiß nur eines: Geschlafen habe ich herrlich.

Als ich dann jedoch um 17 Minuten nach neun völlig entgeistert auf die Uhrzeit, fünf Anrufe in Abwesenheit inklusive Voicemail und zwei verzweifelte Nachrichten blickte, war es erst einmal vorbei mit der Entspannung. Rückruf, Zähneputzen, noch ein Rückruf, Haare kämmen und irgendwann dazwischen in irgendeine Jeans samt T-Shirt hüpfen. Zehn Minuten später hastete ich aus der Haustür, hinein in eine neue Woche. Na toll, das konnte ja mal wieder was werden. Ich hatte nicht mal Kaffee.

Ich machte mir Vorwürfe, dass ich verschlafen hatte und in meinem Kopf meldete sich eine fiese, kleine Stimme, die mir sagte, eine Woche die schon so begann, könne gar nicht mehr gut werden. Doch als ich die Tür hinter mir zuschlug, schien die Sonne in mein Gesicht. Die Probleme, die auf der Mailbox noch unglaublich dringend geklungen hatten, entpuppten sich als gar nicht so schlimm und der Bäcker von Nebenan empfing mich mit einem strahlenden Lächeln und machte mir einen Cappuchino mit ordentlichem Espresso und Extra Milchschaum. Mit einem Mal wurde es ein Montag Morgen, ganz nach meinem Geschmack.

Im Moment steht mein Leben Kopf. Es passieren Dinge, die mir auf der einen Seite Angst machen und mich auf der anderen Seite zum Handeln bringen. Immer wieder werde ich dazu gezwungen mich einfach auf das einzulassen, was passiert. Ohne zu planen und ohne mich davor zu fürchten, was (UM HIMMELS WILLEN) alles passieren könnte. Und ich muss sagen, langsam merke ich, wie die Dinge ins Lot kommen. So wie mein Montag Morgen, der im Nachhinein genau so war, wie ein Montag Morgen sein muss. Denn mal ehrlich:  Wie kann man eine Woche besser beginnen, als bis (fast) halb zehn zu schlafen?

 

KretschmerFotografie_541

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