Im Augenblick. | Über die Liebe.
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Über die Liebe.

Über die Liebe.

 

Schon seit ich mich erinnern kann, hatte ich einen Traum. Ich träumte davon mich zu verlieben. So richtig. Hals über Kopf, mit weichen Knien, Haut und Haaren und jede Menge Schmetterlingen im Bauch. Ich wollte eine Liebe erleben so wie ich sie aus Filmen und Liedern kannte. Eine Liebe, die Menschen dazu inspiriert Bücher und Gedichte zu schreiben, Träume zu verwirklichen und Leben zu verändern.

Natürlich fand ich diese Liebe erst einmal nicht. Ich verliebte mich zuweilen, doch es war nie so wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Nicht nur einmal zweifelte ich an meinem Traum und oft stand ich kurz davor ihn zu vergessen. Ich erklärte mich selbst für verrückt, naiv, und doch kam ich nicht umhin weiter darauf zu vertrauen, dass es sie doch irgendwo geben müsse. Ich wollte nicht daran glauben, weil es einem Teil von mir vollkommen aussichtslos erschien. Und doch tat ich es.

Heute bin ich stolz darauf, dass ich nie aufhörte an meine Liebe zu glauben. Denn als ich sie dann tatsächlich traf, war sie so anders als alles was ich zuvor erlebt hatte. Sie war selbstverständlich und überwältigend zugleich. Sie war von Anfang an ebenso vertraut wie aufregend und mit einem Mal konnte ich verstehen, worauf ich all’ die Zeit gewartet hatte. Sie ist eine Liebe, die mich dazu inspiriert meine Träume zu verwirklichen und mein Leben zu verändern, so wie ich es schon oft in Büchern gelesen und in Filmen gesehen habe. Sie ist dabei niemals perfekt gestylt oder voller Klischees und Kosenamen, sie ist einfach da, so echt und so tief, dass ich jeden Tag glücklich bin sie erleben zu dürfen.

Der Weg zu meiner Liebe war bisweilen schmerzhaft, anstrengend und voller Rückschläge, doch nun, da ich ihn gegangen bin möchte ich keinen einzigen Schritt missen, denn jeder von ihnen brachte mich meinem Ziel ein kleines Stückchen näher.

Schon seit ich mich erinnern kann, hatte ich einen Traum. Am Ende hat er sich erfüllt.

KretschmerFotografie_461

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