Im Augenblick. | Weil das Leben kostbar ist
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Weil das Leben kostbar ist

Weil das Leben kostbar ist.

Bilder sind nicht einfach nur Bilder.

 

Ich sitze in meinem Wohnzimmer auf der riesigen Couch die eigentlich viel zu groß ist für den Raum. Vor mir eine Tasse Kaffee, eine winzige Praline (eher ein „Pralinchen“) und ein leeres Blatt Papier. Eigentlich wollte ich bloß einen netten Text zu eine paar neuen Bildern aufschreiben, doch wenn ich mich umblicke kommt mir das auf einmal viel zu banal vor. Ich sitze inmitten von unzähligen Bilderrahmen. Die Fotos in ihnen sind nicht einfach nur Bilder. Sie sind das Kostbarste, was ich besitze.

Links von mir blicke ich in das lachende Gesicht meiner Mutter, die es trotz der neuen Situation noch immer schafft mir jeden Tag das Gefühl zu geben, ich sei das Wunderbares, was ihr je passiert ist. Sie hält die Hand meines Vaters, der beinahe etwas verwegen in die Ferne blickt. Er sieht auf’s Meer und stellt sich wahrscheinlich schon vor, wo er sich nachher „Patat met Mayonnaise“ bestellt. Wir waren damals alle gemeinsam in Holland. Vor mir auf dem Sofatisch spielen meine kleinen Schwestern einträchtig im Sand und sehen dabei so zufrieden aus, dass man sich am liebsten zu ihnen setzen würde. Auch mein Bruder ist da, mit funkelnden Augen und klatschnassem T-Shirt blickt er mir entgegen, seine Freundin Svenja im Arm. Kurz vorher hatte er er irgendwie geschafft mich mitsamt aller Kleider in ein winziges Planschbecken zu werfen. Wahrscheinlich hat er mich gekitzelt. Und dann sind da noch die Fotos von Franz und mir. Ich muss gestehen, unsere Wohnung ist voll davon. Auf den meisten von ihnen hält er mich im Arm, denn ich liebe es einfach wenn er das tut. Ich muss diese Bilder nur ansehen und fühle mich sofort, als wäre er bei mir.

Egal welches dieser Bilder ich ansehe, sie machen mich alle glücklich. Jedes von Ihnen zeigt, was mir im Leben das Wichtigste ist. Es ist egal wie chaotisch mein Alltag zuweilen sein mag, sie erinnern mich immer daran, was wirklich zählt. Und, dass ein paar turbulente Tage mich nun wirklich nicht großartig erschüttern können.

Bilder sind nicht einfach nur Bilder. Sie sind wunderbare, glückliche Momente, die ich immer wieder erleben kann und bedeuten mir unheimlich viel. Ich schätze ich habe den richtigen Job.

So, und wo ich jetzt einmal ausführlich berichtet habe, warum ich Fotos liebe, kann ich ja auf meinen ursprünglichen Plan zurückkommen: Es gibt ein paar neue Fotos die definitiv auch ihren Platz an meine Wohnzimmerwand finden werden (wahrscheinlich schon in den nächsten paar Stunden). Trotz durchgehender 15 Grad wollen wir euch schon mal ein bisschen in Winterstimmung versetzen, schließlich sind’s nur noch 37 Tage bis Weihnachten. Dafür haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und waren extra in Kanada… Naja, zumindest sieht’s so aus, eigentlich waren wir nur in St. Hubert. Hier eine kleine Preview. Der Rest kommt bald.

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